Ob etwas giftig oder gar gesund ist, hängt bekanntlich von der Dosis ab. Bei radioaktiven Strahlen wird diese Dosis in Sievert (Sv) gemessen. Mehr als 5 Sv auf einen Schlag sind tödlich. Bei kleinen Dosen ist die Wirkung nicht so klar. Als Grundlage dienen nach wie vor die Untersuchungen der Überlebenden von Hiroshima und Nagasaki. Ab einer einmaligen Dosis von 0,1 bis 0,2 Sv zeigen sich erste Langzeiteffekte, die Krebsrate im Alter steigt um 1 Prozent. Ab rund 1 Sv leidet man unter der Strahlenkrankheit, mit Symptomen ähnlich wie bei einer Chemotherapie. Insgesamt dürften die Atombomben eine Zunahme der Krebsfälle um bis zu 3 Prozent bewirkt haben.
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