Dieses Bild musste Emil Bührle haben. Schon Vincent van Goghs erster Biograf, Julius Meier-Graefe, erschauerte vor Ehrfurcht, als er es 1903 zu Gesicht bekam: «Das Meisterwerk der Selbstbildnisse ist bei Schuffenecker. Nie wird man diesen ungeheuerlichen Kopf mit der viereckigen Stirn, den klaffenden Augen und den hoffnungslosen Kiefern vergessen.»
Der Sammler und Industrielle Bührle konnte der Versuchung umso weniger widerstehen, als ihm eine andere Version des Bilds unter misslichen Umständen entgangen war. An der berühmt-berüchtigten Auktion der Luzerner Galerie Fischer vom 30. Juni 1939, an der von den Nazis beschlagnahmte «entartete Kunst» versteigert wurde, war van Goghs «Se ...