Das Besondere an der Band, die sich nach dem mythischen anatolischen Berg (und höchsten Gipfel der Türkei) Ararat Quintet nennt, ist nicht, dass sie eine «anatolische Fusion» spielt, mit Elementen aus Rock, Jazz und kleinasiatischer Volksmusik. Dass die improvisierte Musik formerly known as Jazz inzwischen ihre Inspiration aus unterschiedlichsten Quellen zieht, ist ein Gemeinplatz; somit auch, dass in der Schweiz Musiker mit, wie das so heisst, Migrationshintergrund ihre unterschiedlichsten roots einbringen. Eher erstaunlich, dass bei dieser Ararat-Connection, anders als bei der Schweizer Fussball-Nati, die Mehrheit der Besetzung doch schweizerischer Herkunft ist: der Bassklarinettist ...