Einigkeit und Recht und Freiheit – und vor allem Vielfalt» – so dichtete der ZDF-Kommentator Oliver Schmidt zu Beginn des Eröffnungsspiels der Fussball-Europameisterschaft die deutsche Nationalhymne um. Vielfalt statt Vaterland ist eine der zentralen volkspädagogischen Botschaften, die deutschen TV-Zuschauern bei Fussballgrossereignissen nun schon seit Jahren mit steigender Intensität durch die Akteure der Staatsmedien ins Hirn gehämmert werden. Waren Stadien einst Orte eines freien, unpolitischen, deftigen Meinungsaustauschs, ja, grosse Stammtische, sind sie heute Kathedralen, in denen quasireligiöse Global-Agenden (Multikulturalismus, Gender-Mainstream, Klimarettung etc.) l ...