Walter Schmid, 60, Präsident der Sozialhilfekonferenz (Skos) und nach vierzehn Amtsjahren eine Art Verkörperung derselben, ist ein geschmeidiger Mann. Gegenüber dem Blick erklärte der bekennende «Gutmensch» kürzlich, er könne den in vielen Gemeinden herrschenden Ärger über die Skos «teilweise nachvollziehen». Obwohl die Skos eigentlich bloss Richtlinien vorgebe – die Kantone seien ja frei, diese zu übernehmen oder auch nicht. Wenn fast alle Gemeinden sich an das Regelwerk hielten, könne dieses so schlecht nicht sein. Auch er ärgere sich immer wieder über Betrüger, die es halt immer gebe, aber die eine kleine Minderheit seien. Umso wichtiger seien juristisch verbindliche Ri ...