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Die Weltwoche

«Gangster, nichts als Gangster»
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Interview

«Gangster, nichts als Gangster»

Saif al-Gaddafi ist der älteste Sohn des libyschen Revolutionsführers. Im Auftrag des Vatersversucht er, den Ruf seines Landes aufzubessern. Er befreit Geiseln, zahlt «Blutgeld» und malt sich die Qualen von der Seele.
Herr Gaddafi, willkommen in der Schweiz. Wo sind Ihre zwei weissen Tiger?Meine Tiger habe ich schon lange nicht mehr im Gepäck. Als sie noch klein waren, nahm ich sie ab und zu mit. Sie betrachteten mich als ihren Vater. Aber es gab immer Probleme. Als ich in Wien studierte, konnte ich sie nicht in meinem Apartment halten, also brachte ich sie in den Zoo Schönbrunn, wo ich sie jeden Tag besuchen konnte. Jetzt sind sie gross und gefrässig und leben in Libyen auf einer Farm. Sind sie glücklich in ihrer Heimat?Einer der Tiger ist leider inzwischen gestorben. Weil der andere danach schrecklich einsam war, kaufte ich ihm in Indien ein Weibchen. Jetzt warte ich gespannt auf Nachwuchs. Aus Ihre ...
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