Jack Warner, die ungehobelte Säule der Warner Brothers, las die Filmstoffe nie, die er erwarb. Er war stolz darauf. «Ich soll das Script lesen? Ich kann es nicht einmal heben», soll er geraunzt haben, wenn ihm ein Mitarbeiter eines zur Lektüre empfahl. Ende der zwanziger Jahre machte ein Reisser von William R. Burnett Furore: «Little Caesar». Burnett hatte eine Lieblingsfigur der damaligen Unterhaltungsliteratur, den Gentleman-Gangster, entglorifiziert und der Wirklichkeit zugeführt. Cesare Enrico Bandello, aus Italien ins Chicago der zwanziger Jahre eingewandert, boxt sich dank Prohibition rigoros aus dem Parterre in die Beletage. Wer ihm in die Quere kommt, wird liquidiert – bis e ...