Nach vierunddreissig Gastrokolumnen lässt sich sagen: In Schweizer Restaurants wird sehr ansprechend gekocht und aufmerksam bedient. Nur eine Platte stört, weil sie alle draufhaben. Sie betrifft die Ansage des Amuse-Bouche, die auch in aussergewöhnlichsten Lokalen mit einzigartigen Köchen immer die gleiche ist: «So, dann haben wir für Sie noch einen kleinen Gruss aus der Küche.» Damit man mich recht versteht: Was als Appetitanreger serviert wird, ist meist fabelhaft und verheissungsvoll. Wäre da nur nicht diese mechanisch-monotone Begleitmusik mit dem kleinen Gruss aus der Küche, die an der Individualität des Restaurants zweifeln lässt. Wenn man sogar die an sich langweilige Jako ...