«Gar nichts ist eng in der Schweiz»
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Die Weltwoche

«Gar nichts ist eng in der Schweiz»
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«Gar nichts ist eng in der Schweiz»

Der grosse Schweizer Schriststeller Urs Widmer hat in diesem Jahr seine Autobiographie vorgelegt. Das Buch ist auch eine Liebeserklärung an die Schweiz. Er selber schwanke zwischen Optimismus und Pessimismus: Die Weltlage sei ausweglos, «aber ich verdränge das erfolgreich.»
Sie sind nun 75, haben eine Autobiografie geschrieben, die ausschliesslich auf Lob gestossen ist – jetzt könnten Sie sich eigentlich zufrieden zurücklehnen. Das könnte ich, möchte ich aber nicht. Meine Befürchtung ist eher, dass ich mich eines Tages zurücklehnen muss, weil a) der Kopf nicht mehr funktioniert oder b) der ganze Rest auch nicht mehr. Die Genugtuung ist aber gross, wenn die Kritiken auf die eigenen Memoiren dermassen positiv sind? Ja, natürlich. Das Buch verkauft sich auch gut. Vielleicht erinnern Sie sich aber, wie ich auf der ersten Seite meine Zweifel formuliere, ob ich das Buch überhaupt schreiben sollte. Ich habe lange gezweifelt und gezögert. Ich habe es dann t ...
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