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García Márquez trifft Hemingway
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García Márquez trifft Hemingway

Zum Tod von Gabriel García Márquez drucken wir einen Text ab, den der kolumbianische Literaturnobelpreisträger über sein amerikanisches Vorbild schrieb.
Ich erkannte ihn sofort an jenem regnerischen Frühlingstag 1957 in Paris, als er mit seiner Frau Mary Welsh auf der anderen Seite des Boulevard Saint-Michel in Richtung Jardin du Luxembourg unterwegs war. Er trug ­eine abgewetzte Cowboyhose, ein kariertes Hemd und eine Baseballmütze. Das Einzige, was fremd an ihm aussah, war die winzig kleine, runde Nickelbrille, die ihm etwas verfrüht Grossväterliches gab. Er war gerade neunundfünfzig geworden, korpulent und unübersehbar, vermittelte aber nicht den Eindruck enormer Kraft, wie es ihm zweifellos gefallen hätte, denn er hatte schmale Hüften, und die Beine, die in klobigen Schuhen steckten, waren ein wenig dünn. Inmitten der Kioske mi ...
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