Eine Werbeaktion für die Diplomausstellung der Zürcher Hochschule der Künste sorgt schulintern für einen Aufruhr. Auf Flyern ist unter anderem Ex-Miss-Schweiz Christa Rigozzi mit einem Kussmund abgebildet, was hundert Studenten und Dozenten in einem Protestbrief als «eine Wiedergabe der rassistischen und sexistischen und stereotypisierenden Bildsprachen der europäischen/westlichen Pressefotografie» verurteilen. Vielleicht haben die empörten Studenten noch nicht gelernt, dass die gesamte Kunstgeschichte eine Geschichte der Grenzüberschreitungen ist. Oder aber sie sind einfach nur vorausschauend und ebnen sich angesichts der prekären Einkommenssituation von Künstlern bereits das Fel ...