Kein Land in Europa demonstriert die Folgen menschlichen Wirkens so eindrücklich wie Italien. Schliesslich haben die Römer damit begonnen, im grossen Stil Wildnis in Kulturlandschaft zu verwandeln. Im Windschatten politischer Höhen- und Sinkflüge, wechselnder Herrschaften und Bedürfnisse ist das Land von seinen Bewohnern im Zyklus, den die Natur vorgibt, bearbeitet worden, modelliert, frisiert, lädiert, gepflegt, geschont, genutzt – im Laufe von mehr als 2000 Jahren mehr oder weniger gradliniger Entwicklung hat es alles hergegeben, was ein Boden ertragen kann. Geworden sind Regionen wie die Toskana, deren Schönheit von Menschen geschaffen worden ist, die keine Technologie zur Verfü ...