Woher soll der Strom kommen, wenn ab 2019 die Schweizer AKWs vom Netz gehen? Eine Tagung in Bern ging Anfang Juli dieser Frage nach. Erste Erkenntnis: Die Schweiz hat derzeit einen (fast) idealen Strommix. Wasser- (56 Prozent) und Atomkraft (40 Prozent) liefern billig, zuverlässig und praktisch CO2-frei Energie. Zweite Erkenntnis: Es gibt keinen «guten» und «schlechten» Strom. Auch die sympathischsten Energieformen haben ihre Tücken. Bei Solar- und Windkraft etwa stellt sich, wenn im grossen Stil betrieben, die Frage nach der Landschaftsverschandelung. Und zumindest der Sonnenstrom wird im Wolkenland Schweiz wohl nie ein konkurrenzfähiges Stadium erreichen. Alle Alternativenergien zus ...