Würde es sich um einen PR-Gag handeln, man müsste dem Zürcher 1.-Mai-Komitee gratulieren: Hugo Chávez wird am Tag der Arbeit zu den Genossen im Zeughaus sprechen. Damit läuft die orthodoxe Linke der sozialdemokratischen Konkurrenz den Rang ab, die an ihrer Parallelveranstaltung lediglich Bundesrat Moritz Leuenberger anbietet – auch wenn Chávez bloss via Bildschirm präsent sein wird. Der Klassenfeind, eine Privatfirma, die ansonsten Videokonferenzen für multinationale Konzerne anbietet, macht’s möglich.
Damit geht für die Zürcher Maiaktivisten, die vor zwei Jahren bereits Fidel Castro zuschalten wollten (das Vorhaben scheiterte angeblich an den zu hohen Gebühren der SRG), ein ...