Bei den Lamas überm Esstisch hängt ein Foto an der Wand, das ist magisch. Es zeigt David Lama als zwölfjähriges Kind, wie er in den Himmel steigt. «Big Ben» heisst die Felsformation an der Côte d’Azur, an einer Stelle öffnet sich ein gigantisches Loch im Fels, David Lama ist fast bis zum Scheitel geklettert, nahezu waagrecht hängt er dort in der Luft, unter ihm leuchten makellos blau der Himmel und das Meer, unter ihm liegt Monaco mit seinem Jachthafen, dem Fussballstadion und dem Fürstenpalast, ganz klein sind sie, wirken lächerlich unbedeutend im Vergleich zum Kind am Himmel, das die Schwerkraft herausfordert. «Schon als Sechsjähriger war David völlig furchtlos», erinnert ...