Zum Abschied liess er noch einmal seinen ganzen Frust über die Schweiz aus. «In Zürich wird wahnsinnig viel gelogen», polterte der Deutsche Matthias Hartmann, von 2005 bis 2009 Direktor des Zürcher Schauspielhauses. Da ging ein gekränkter Mann, einer, der sich von Anfang an ungerecht behandelt gefühlt hatte: von der Politik, den Medien, den Mitarbeitern, der Schweiz. Hartmanns Abgang mag laut gewesen sein, aber doch symptomatisch für die Vorgänge in den Schweizer Elite-Institutionen in den letzten Jahren.
In Basel, Luzern und in den Zürcher Häusern Schauspielhaus und Neumarkt wurden die deutschen oder österreichischen Direktoren durch Schweizer ersetzt. Fast überall mit Nebenge ...