Nach fast vier Stunden konnte die Waadtländer Kantonspolizei am späten Abend des 8. Februar mit einem Grossaufgebot dreizehn Geiseln befreien. Ein 32-jähriger Iraner hatte sie in einem Regionalzug in der Nähe von Yverdon-les-Bains in seine Gewalt gebracht. Der Asylbewerber sprach kein Französisch, sondern nur gebrochenes Englisch und Farsi. Die betroffenen Bahnpassagiere verhielten sich vorbildlich und vermochten den Mann über längere Zeit mehr oder weniger zu beruhigen. Schliesslich gelang es der Polizei, den mit Axt, Messer und Hammer bewaffneten Täter abzulenken und durch einen tödlichen Schuss ausser Gefecht zu setzen.
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