Im letzten Januar hatte Peter Senn, Besitzer des Nachtklubs «Red Palace» in der Basler ÂCity, die Nase voll. In einem geharnischten Schreiben an die Stadtverwaltung beschwerte er sich über Kontaktbars, in denen die illegale Prostitution unter den Augen der Polizei floriere. Legale Etablissements wie das «Red Palace» würden dagegen systematisch schikaniert. Dahinter vermutet Senn, der sich seit Jahrzehnten im Basler Milieu bewegt, politische Protektion. Und er nennt auch Namen.
Anlass für den furiosen Vorstoss gab eine Auseinandersetzung mit dem Arbeitsamt, das Senn drohte, Bewilligungen für Tänzerinnen zu verweigern. Der Grund: Senn hatte die Frauen – ausschliesslich Ausländeri ...