Aus Amerika kommt die neuste Protektionismus-Offensive. Wahlkampf und wirtschaftliche Schwäche fördern die Tendenz, Sündenböcke im Ausland zu suchen. Doch weder China noch Amerika noch die EU werden profitieren, wenn Sand ins Getriebe des Welthandels kommt. Die grossen drei haben alle ihre eigenen Probleme, die Verquickung könnte explosiv werden.
China, in vielen Bereichen noch ein Entwicklungsland, kämpft um eine Neuausbalancierung seiner Wirtschaft. Die Teuerung ist zu hoch, Banken müssen rekapitalisiert werden, die Immobilienblase ist am Platzen. Peking fürchtet wirtschaftliche und vor allem politische Instabilität wie der Teufel das Weihwasser.
Die amerikanische Wirtschaft gen ...