Kaum ist die Volksinitiative «200 Franken sind genug!» eingereicht worden, bringen sich die Verteidiger der SRG-Pfründen in Stellung. Zu den glühendsten Befürwortern hoher Zwangsgebühren zählt Roger Blum. Der emeritierte Medienwissenschaftler der Universität Bern sah sich durch eine leise Kritik im Tages-Anzeiger genötigt, der SRG zu Hilfe zu eilen. In einem Gastbeitrag behauptete er: «Die SRG trägt zu einer gesunden Demokratie bei.» Ähnlich steht es auf den Beipackzetteln von Nahrungsergänzungsmitteln, deren Wirkung sich im Ungefähren auflöst. «Beitragen» zu irgendetwas kann immer irgendetwas.
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