Vor etwas mehr als einem Jahr zog die SchweiÂzerische Nationalbank (SNB) der Schweizer Wirtschaft quasi den Stuhl unter dem Hintern weg, indem sie die Wechselkursuntergrenze von Fr. 1.20 pro Euro aufhob. Einige Firmen stürzten ins Leere, viele mussten sich abstützen, andere versuchten, so schnell wie möglich wieder Boden unter den Füssen. Heute muss man Âsagen: Es ist bemerkenswert, wie rasch sich die Schweizer Wirtschaft auf die neuen Verhältnisse eingestellt hat. Die Stossdämpfer, mit denen das Land seit fast fünfzig Jahren immer wieder Frankenaufwertungen ausgeglichen hat und die zum Markenzeichen der Schweiz geworden sind, funktionieren offenbar immer noch.
Es gab keine Rezess ...