Das Lebensalter ist keine Zahl. Alter ist eine unwägbare Sache, wie Gesundheit auch. Ist auch der Gemeinplatz, jemand sei so alt, wie er sich fühle, eine von Seniorenbetreuern gern vorgebrachte therapeutische Lüge, so ist anderseits nicht zu übersehen: Es gibt dreissigjährige Greise und siebzigjährige Dynamit-Grossmütter, neben deren Lebensfreude sich die Gemütslage ihrer Enkelinnen ziemlich geriatrisch ausnimmt.
Anders gesagt: Den Mann, der auf dem Cover eines akustischen Erinnerungsalbums mit dem Titel «Private Brubeck Remembers» als junger GI in die Kamera blickt, können wir uns mehr als ein halbes Jahrhundert später nur schwer im Verband jener Veteranen vorstellen, die anläs ...