Derzeit reisen türkische Politiker in Länder wie die Schweiz, die Niederlande, Deutschland oder Österreich. Die türkische Regierung fordert lautstark deren Recht ein, dort Wahlkampf vor Auslandtürken zu betreiben. Umgekehrt verweigert sie ausländischen Politikern dasselbe Recht auf türkischem Boden. Laut dem türkischen Oppositionsführer Kemal Kilicdaroglu hatte der bulgarische Minderheitenpolitiker Erdinc Hayrula in Ankara um Erlaubnis gebeten, eine Wahlkampfrede in der Türkei zu halten. Er wollte sich an bulgarisch-türkische Doppelbürger wenden. Das sei ihm aber verboten worden. «Im November 2016 wurde dem Abgeordneten Erdinc Hayrula die Einreise in die Türkei mit seinem Dip ...