Constantin Schreiber: Die Kandidatin. Hoffmann und Campe. 208 S., Fr. 31.90
«Deutschland in ungefähr dreissig Jahren», heisst es auf der Rückseite des Buchcovers von Constantin Schreibers «Die Kandidatin», doch vieles, was darin geschildert wird, ist sehr gegenwärtig. Eine Kanzlerkandidatin einer ökologischen Partei im Wahlkampfmodus, ein mächtiges China, das zur führenden globalen Kraft aufsteigt, rechtsfreie Parallelgesellschaften, die auf der einen Seite nichts von der Regierung wissen wollen und von Quotenregelungen auf der anderen Seite. Der feine Unterschied: Schreiber spitzt all dies ins Extreme zu.
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