Herr Palmer, Sie sprechen in Asylfragen Klartext, wie man das von Ihrer Partei nicht gewohnt ist. Was ist Ihr Motiv?
Es ist besser, wenn die Leute sagen, was sie denken. Das ist ein Beitrag zur poliÂtischen Ehrlichkeit. Andernfalls kann es politisch böse Überraschungen absetzen.
Und was erleben Sie an Reaktionen?
Das führt zu persönlichen Attacken. Die Welt ist halt kein Wunschkonzert. «Geh doch zur AfD!», heisst es dann zum Beispiel. Aber das ist aushaltbar. Schlimmer ist, dass tatsächlich viele zur AfD gehen.
Wie beurteilen Sie die Chancen, dass «Jamaika» zustande kommt?
Das ist gut machbar. Für alle gilt dann halt: Man muss auch zurückstecken Âkönnen. Als Grüner hat für ...