Emil Zopfi legt ein poetisches Wanderbuch vor. Der Titel «Rund um den Walensee» ist das Programm: An einem sonnigen Tag vollzog der Glarner Schriftsteller in elf Stunden und einer Minute die 38-Kilometer-Schleife, fotografierte und notierte; entstanden ist ein mal schmetterlingsgleich Phänomene streifendes, dann wieder ins Wesen der Dinge zielendes, hübsch bebildertes Journal des Grossen und Kleinen. Von der Globalisierung in Form der durch die Römer ins Land gebrachten Murger Marroni ist die Rede, von einer einst in Unterterzen beendeten Liebe des Autors oder auch von einem weinenden Mädchen, das ihm bei Vorderbetlis begegnet. Schön.
Zopfi, ein grosser Bergsteiger, ist auch Initiant ...