Bis Ende März 2012 wollte Jürg Gehrig der Stiftung «Pizol mit Herz» 40 000 Franken überweisen. Das «unwiderrufliche Zahlungsversprechen», das der St. Galler BDP-Politiker im Oktober 2011 vor laufenden TV-Kameras unterschrieben hatte, sollte seiner damaligen Ständeratskandidatur neuen Aufwind verleihen. Gehrig hatte gute Presse dringend nötig. BDP-Präsident Hans Grunder hatte ihn fallengelassen, nachdem die Weltwoche von der lausigen Zahlungsmoral und einem Verge- waltigungsverfahren gegen den 59-jährigen Unternehmer berichtet hatte. Der März zog dahin, und auch am 3. April war noch kein Rappen auf das Konto der gemeinnützigen Stiftung geflossen, wie 20 Minuten b ...