Die Entwicklung ist augenfällig: Kamen im Frühling noch deutlich mehr illegale Migranten in Italien an als im vergangenen Jahr, so ist deren Zahl in den letzten Wochen stark gesunken. Im Juli registrierte die Uno-Flüchtlingshilfe nur etwa halb so viele Ankünfte wie im Vorjahr. Im August kam Âbisher noch rund ein Fünftel so viele Migranten wie 2016 an. Die Gründe für den Rückgang liegen in Libyen, wo die meisten Überfahrer starten: Zuvor konnten die Schlepper fast ungehindert Boote losschicken, die mit afrikaÂnischen Migranten überfüllt waren. Wenige Kilometer von der Küste wurden die «Flüchtlinge» von europäischen Schiffen aufgenommen und nach Italien gebracht.
Jetzt aber � ...