Jedes Problem hat bei ihm eine einfache Lösung. Um die Finanzkrise an der Teheraner Börse zu entschärfen, müsse man bloss «zwei bis drei Menschen an den Galgen bringen», sagt er. Die von ihm als bedrohlich empfundene westliche Kultur will er bekämpfen, indem er Tausende von Satellitenschüsseln in Teheran konfiszieren lässt. Und weil Israel von den Ajatollahs noch nie als legitimer Staat betrachtet wurde, prophezeit (und fordert) er jetzt konsequenterweise dessen Vernichtung: «Die Mitte der islamischen Welt wird von dem Schandfleck Israel gesäubert.»
Machmud Achmadinedschad, seit drei Monaten Präsident der Islamischen Republik Iran, bleibt seinem Ruf treu. Der ultrakonservative H ...