Im vergangenen Sommer lud mich eine befreundete Therapeutin zum Abendessen mit weiteren Gästen ein. Freundlich lehnte ich ab und sagte, sie kenne mich gut genug, um zu wissen, dass ich bei der Wahl zwischen einem gesellschaftlichen Anlass und der Einsamkeit mich im Allgemeinen für Letztere entscheide. Säuerlich meinte sie: «Hm, aus dir spricht dein Asperger.» Als ich ebenso säuerlich bestritt, dass mein Zug zum Eigenbrötlerischen irgendetwas mit einem Syndrom zu tun habe, doppelte sie nach, praktisch alle Männer seien mehr oder minder autistisch.
Auch als sich die Hitzigkeit unserer Auseinandersetzung gelegt hatte, wollte meine Freundin ihre Fatwa über meine Geschlechtsgenossen nich ...