Per Zufall klingt «Slave to Love» von Brian Ferry durch die Boxen des PCs, als sich der Verfasser dieser Zeilen anschickt, die antike Idylle «Daphnis und Chloe» zu besprechen. Diesen Umstand würde er nicht erwähnen, passte der Titel nicht perfekt. Denn die Protagonisten, der Ziegenhirte Daphnis und die Schafhirtin Chloe, sind vom Stand her Findelkinder, Rechtlose, quasi Leibeigene, in Tat und Wahrheit aber sind sie nur Sklaven der Liebe – knetbare Masse in den Händen des allgewaltigen Liebesgottes Eros.
Gelassene S ...