Seit dem 22. Januar 2015 belastet die Schweizerische Nationalbank (SNB) Guthaben auf ihren Girokonten mit einem Negativzins von 0,75 Prozent. Pro Million, die bei ihr lagert, kassiert die SNB jährlich 7500 Franken. Diesen Strafzins zahlen die Geschäftsbanken (die ihn direkt oder indirekt an ihre Kunden weitergeben müssen), die Pensionskassen (was im Endeffekt alle Versicherten in der zweiten Säule schädigt) oder der AHV-Fonds, der nur teilweise von der Abschöpfung befreit ist. Kurz: Den Preis für das Inkasso, das den Franken schwächt und darum währungspolitisch durchaus Sinn macht, zahlen die Sparer und Rentner im Land.
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