Beutejäger gibt es nicht nur in den Dschungeln der Vorzeit – man findet sie auch in den heiligen Hallen des Bundeshauses. Das Thema liegt in der Luft und trägt dazu bei, die Anspannung vor den Wahlen am 20. Oktober zu erhöhen. Viele Politiker, die zur Wiederwahl antreten, reagieren nervös bis gereizt, wenn man sie auf ihre Zusatzeinkünfte anspricht, die schnell einmal ein Mehrfaches eines Durchschnittslohns betragen. Bei manchem National- oder Ständerat fragt man sich, ob eigentlich die Haupt- oder die Nebensache mehr zähle. Sind sie noch demokratische Volksvertreter? Oder schamlose Pöstchensammler, die sich in erster Linie für diejenigen ei ...