In aller Stille hat die Zürcher Bezirksanwaltschaft einen Entscheid gefällt, der von grosser politischer und juristischer Bedeutung ist: Sie gab 17 Millionen Dollar auf drei Bankkonten frei, die dem Umfeld des ehemaligen philippinischen Präsidenten Ferdinand Marcos zugeschrieben werden. «Wir hatten keine rechtliche Handhabe mehr, das Geld zurückzuhalten», bestätigt Bezirksanwalt Dieter Jann der Weltwoche. Am 14. Juni wurde seine Verfügung vom Zürcher Obergericht gestützt.
Die Besitzer leerten darauf – sicher ist sicher – umgehend ihre drei Konten bei der Privatbank Union Bancaire Privée in Zürich. Es handelt sich um den ehemaligen Energieminister der Philippinen, Geroni ...