Weltwoche: Herr Minister, Sie haben am Weltwirtschaftsforum in New York mit Bundespräsident Kaspar Villiger und anderen Spitzenpolitikern Fragen zur Geldwäscherei erörtert. Haben Sie neue Erkenntnisse gewonnen?
Laurent Fabius: Durchaus. Vor dem 11. September hat uns nur die Frage beschäftigt, wie Geldwäscher schmutziges Geld in den wirtschaftlichen Kreislauf einspeisen. Seither ist uns klar geworden, wie so genannt sauberes Geld über verschlungene Wege in den Besitz terroristischer Organisationen kommt. Mit dieser umgekehrten Form der Geldwäscherei haben wir uns hier intensiv auseinander gesetzt.
Unternimmt die internationale Staatengemeinschaft genug gegen dieses neue Phänomen?
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