Schon zu Beginn meiner Karriere als Ökonom habe ich mich mit der tiefen Spaltung der Schweiz zwischen einer wettbewerbsfeindlichen Binnenwirtschaft und einer wettbewerbsintensiven und weltmarktÂorientierten Exportwirtschaft beschäftigt. Man kann diese «bipolare Störung» in der hiesigen Wirtschaftsstruktur insofern posiÂtiv sehen, als damit eine Art Ausgleich zwischen den hochproduktiven Exportsektoren und der inländischen Bevölkerung stattfindet. Das nimmt dem politischen Widerstand gegen Offenheit nach aussen die Spitze. Typisch dafür ist der Âhohe Schutz der Landwirtschaft durch Importbeschränkungen und Subventionen. Aber was ich von Anfang an kritisch betrachtet habe, war die ...