Herr Maegli, stimmt es, dass nicht mal Sie als Geschäftsführer das genaue Rezept von Appenzeller Alpenbitter kennen?
Das ist wirklich so und kein Marketing-Gag. Nur zwei Nachfahren der Gründerfamilien, die intern «Kräuterpäpste» genannt werden, kennen die genaue Zusammensetzung der 42 Kräuter. Wenn die Produktion Nachschub braucht, schliessen sie sich im Mischraum ein, um die Säcke von Hand zu füllen. Nicht mal ich habe einen Schlüssel zu diesem Raum.
Dürfen die beiden Geheimnisträger zusammen ins gleiche Flugzeug steigen, oder wäre dann das ganze Unternehmen in Gefahr?
Zur absoluten Sicherheit ist das Rezept in einem Tresor verwahrt.
Früher wurde Appenzeller sogar är ...