Zersplitterte Schaufenster- und Hotelscheiben. Qualmende Rauchbomben. Brennende Autos. Die von Gewerkschaften, Sozialisten, Kommunisten und Grünen organisierte Anti-WTO-Demonstration vom 28. November 2009 in Genf eskalierte in Zerstörung und nackte Gewalt. Doch irgendwann haben selbst die geduldigen Bewohner Genfs die Nase voll. Sie stimmten in diesem Frühjahr für eine Verschärfung des Demonstrationsgesetzes. Künftig müssen die Veranstalter für einen sicheren Ablauf einer Demonstration besorgt sein. Sie können sonst mit bis zu hunderttausend Franken gebüsst werden oder erhalten für eine gewisse Zeit keine Bewilligung mehr.
Soeben trat jetzt der Kenianer Maina Kiai auf den Plan, se ...