Dienstag, 26.April. Es ist bereits weit über Mitternacht. In der Basler Rechtsanwaltskanzlei scheint die Anspannung der letzten Tage langsam abzufallen, stattdessen macht sich Müdigkeit breit. Zwei Tage lang hatten die Verwaltungsräte des Medtechkonzerns Synthes in stundenlangen Marathonsitzungen mit den Käufern in den USA konferiert, die letzten Details verhandelt, Korrekturen vorgenommen. Endlich lag das Ergebnis vor: ein 32-seitiger Vertrag, der den Verkauf an den US-Giganten Johnson & Johnson besiegelt. Alle zehn Verwaltungsräte, der Grossteil davon aus den USA angereist, setzten ihre Unterschrift unter das Papier. Einer der grössten Firmenverkäufe der Schweiz war Tatsache. Do ...