An der Basler Fasnacht zeugen die disziplinierten Trommler und Pfeifer vom protestantischen Geist. Alkoholische und sonstige Ausschweifungen sind selten. Jedes Gegröle ist tabu, denn es würde die ruhigen, in fast meditativem Gleichschritt vorbeiziehenden Formationen stören. Auch wird in Basel streng zwischen Zuschauern und aktiven Fasnächtlern unterschieden; man kann sich nicht mit etwas Schminke und einem billigen Kostüm ins Gewimmel stürzen. Hoch sind die künstlerischen Ansprüche an die Laternen, Larven und Schnitzelbanken. Wie es dazu kam, berichtet Dominik Heitz, Historiker, aktiver Fasnächtler und langjähriger Lokalredaktor der Basler Zeitung. zur Story
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