Tbilissi
Gleich hinter dem Parlamentsgebäude, vor dem noch jeden Abend Demonstrationen stattfinden, wenn auch kleine, mit ein paar Hundertschaften junger Leute, alles friedlich, ganz anders als noch vor wenigen Monaten, ragt der Regierungssitz Georgiens, ein modernes bräunliches Gebäude mit einer prächtigen Aussichtsterrasse. Sie gibt den Blick frei über die Stadt, von Hügeln umrahmt, wie natürliche Festungsmauern. Schon die Römer schätzten in Tbilissi, früher Tiflis genannt, die heissen schwefligen Quellen. Der berühmte Heerführer Pompejus, später Gegenspieler Cäsars im Bürgerkrieg, hinterliess seine Spuren. Eine von ihm nicht weit von hier, in der mittelalterlich ...