Ulla Schmidt war in jungen Jahren Mitglied des Kommunistischen Bundes Westdeutschland (KBW). Die heutige Ministerin kandidierte damals für ein öffentliches Amt und nahm ein Berufsverbot in Kauf. Der umtriebige KBW war eine jener Splittergruppen, die den Niedergang der 68er Bewegung vorantrieben. Wenig Theorie, kombiniert mit totalem persönlichem Engagement, verhinderte Bodenkontakt im Klassenkampf.
Ulla Schmidt hat eine lange Reise angetreten. Aus dem Reich der Marxisten-Leninisten hin zu Gerhard Schröder und seiner Hartz-IV-Agenda. Sie kann wie die meisten von links nach rechts Reisenden nicht vernünftig über ihre verkorkste Vergangenheit reden.
Minister und Ministerinnen haben Dien ...