Er habe, sagte Regisseur Brad Silberling, den Tod seiner Freundin verarbeitet: «Ich zeige Trauer, die echt ist. Ich habe sie erlebt.» Trauer ist ein privater Schmerz; für Aussenstehende kaum mitzuvollziehen. Und genau hier steckt das Problem des Films «Moonlight Mile».
Brad Silberling («City of Angels») hat das wohl geahnt und seinen Film in einer Zeit angesiedelt, die zum Trübsalblasen Anlass gibt: die siebziger Jahre, Aufbruch und herrliche Rockmusik. Dustin Hoffman und Susan Sarandon spielen ein Ehepaar, das seine Tochter bei einem Verbrechen verloren hat; unmittelbar vor deren Hochzeit mit Joe (Jake Gyllenhaal). Das Aufgebot war schon bestellt, die Einladungen verschickt ? da wur ...