Es war höchste Zeit, dass Marcel Ospel, Chef der UBS, seinen guten Lohn ohne Zerknirschtheit verteidigt, wie er das in der jüngsten Sonntagszeitung getan hat. Dass er damit umgehend einen lächerlichen Brief des Tages-Anzeigers provozierte, zeigt, wie richtig die offensive Strategie war. Der Wirtschaftschef des Tages-Anzeigers hielt es für nötig, sich über die Aussage Ospels lustig zu machen, wonach hohe Löhne ein Zeichen einer florierenden Wirtschaft seien. Unter Ökonomen eine unbestrittene Feststellung, war sie offenbar ungewöhnlich genug, dass sie beim Tages-Anzeiger den antikapitalistischen Nerv freilegte. Es kann nicht am Inhalt liegen. Allein die Tatsache, dass Ospel sich nicht ...