Bern
Wer beobachtet, wie Gerhard Pfister unbeachtet und unbedrängt über den Bundesplatz zum Parlamentsgebäude schlendert, kann kaum glauben, welchen Hype dieser Volksvertreter in der politmedialen Blase entfacht hat. Der Präsident der Mitte-Partei ist der Mann der Stunde im Bundeshaus. Im Tagesrhythmus erscheinen Interviews, in denen er abwechslungsweise zu Rundumschlägen gegen politische Gegner ausholt, eigene Traumata verarbeitet oder sich als grossen Strategen feiern lässt.
Einzig, es fehlt die Substanz: Parteichef Pfister.
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