Es gehe ihm gut, und er sei mit wenig zufrieden, sagt Jakob Stieger, betätigt die Kaffeemaschine im Gemeindehaus von La Punt Chamues-ch und blickt in Richtung des «Schleppliftes», wie er ihn nennt, am nahen Schattenhang. Im selben Atemzug kommt er auf eine Zehn-Millionen-Überbauung mit Wohnungen für Einheimische und Gewerbeläden zu sprechen, dann auf ein Vierzig-Millionen-Projekt, einen Co-Working-Space mit flexiblen Arbeitsplätzen. Meine Bemerkung, dass das nicht gerade wenig sei, bringt ihn zum Lachen. «Wir müssen etwas machen.»
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