Peter Glasers neues Buch ist klein, leicht und dünn. So was ist mir sofort verdächtig. Doch Herr Glaser ist mir empfohlen worden, und ich sah die Gelegenheit, endlich mal etwas Positives über zeitgenössische deutsche Prosa zu sagen. Los geht’s. Der Klappentext erklärt, die Titelgeschichte des Erzählbändchens schicke den Leser auf die Spur eines jungen Deutschen, der seine Tante sucht und dabei vom Verrat seiner Geliebten erfährt. Und in der Erzählung «Raumpflege» entfalte sich eine Verschwörungstheorie, nach der ein Analphabet, eine Putzfrau und ein Steuerberater den Lauf der Welt verändert haben. Ich bin dankbar für diese Hinweise, denn so erfahre ich wenigstens, worum es ge ...