Demoitis ist der Fachbegriff für die Gewöhnung an das Schlechte. Die Bezeichnung stammt ursprünglich aus der Musikbranche: Junge, unbekannte Musiker nehmen zu Hause Demoversionen ihrer Songs mit einem billigen Recorder auf und hören sich die Songs dann hundert Mal an, immer mit dem Hintergrundrauschen und der miserablen Soundqualität des billigen Recorders. Eines Tages kriegen sie einen Plattenvertrag und nehmen dieselben Songs in einem professionellen Studio mit einem High-End-Recorder auf – aber wenn sie sich die viel besseren Aufnahmen dann anhören, finden sie, dass die Songs jetzt scheisse klingen. Dieses Phänomen tritt auch bei Leuten auf, die zu ...