Es war keine erfreuliche Nachricht, die uns letzte Woche erreichte und seither die Diskussionen beherrscht. In Zürich Seebach hatte eine Gruppe von einem Dutzend 15- bis 18-jähriger Burschen eine 13-jährige Kollegin über einen Zeitraum von mehreren Wochen sexuell missbraucht und die Vergewaltigungen mit einem Handy gefilmt. Die Täter waren Ausländer oder vor kurzem eingebürgerte Schweizer, die meisten aus dem Balkan. Der 15-jährige albanischstämmige mutmassliche Haupttäter wirkte «kaltschnäuzig», vermeldete Stadtpolizist Rolf Nägeli, Chef der Fachgruppe Kinderschutz, «als wenn das Geschehene das Normalste wäre». Die Nachricht war umso unangenehmer, als in den vergangenen Mon ...