Gesellschaft mit beschränkter Hoffnung
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Die Weltwoche

Gesellschaft mit beschränkter Hoffnung
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Film

Gesellschaft mit beschränkter Hoffnung

Als vor zehn Jahren ein Volk ermordet wurde, hatte die Welt gerade keine Zeit hinzuschauen. Jetzt sollte sie wenigstens sehen, wie ein Geschäftsmann sein «Hotel Ruanda» zur Arche Noah umbaut.
Manchmal gelingt es einem Film, jenseits aller politischen Kriterien «einen Weg zum Herzen der Menschen zu finden». Das war der Vorsatz von Richard Attenboroughs historischem Epos «Gandhi». Es klang sentimental, man nahm es hin als übliche Anbiederei. Aber am Ende erreichte er genau das, jenseits aller Kriterien. «Als die Welt die Augen schloss, öffnete er seine Arme», lautet das Motto eines neuen Films, in dem es um einen Völkermord geht: «Hotel Ruanda»; und wieder ist es die sympathische, schlichte Überzeugungskraft eines Schauspielers, der – wie einst Ben Kingsley als Gandhi – erreicht, was einer kühlen Politstory nicht gelungen wäre: Don Cheadle als Paul Rusesabagina, d ...
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